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Weihnachtsbratwurst ohne Gluten, ohne Laktose? Was stimmt und was nicht

Als Zutat enthält die Weihnachtsbratwurst weder Gluten noch Milch, Ei, Soja oder Nüsse. Sie kann Spuren von Senf und Milch enthalten. Und beim Zubereiten kommt Weizenmehl dazu, wenn du es nicht ersetzt. Das sind drei verschiedene Aussagen, und wer Allergien oder Unverträglichkeiten hat, braucht alle drei.

Weihnachtsbratwurst in der Pfanne

Was als Zutat drin ist

Schweinefleisch, Speck, Wasser, Salz, Gewürze, Zitrone, zwei Zucker, drei Säuerungsmittel, zwei Antioxidationsmittel, Glutamat, Gewürzextrakte, Naturdarm. Keine der 14 kennzeichnungspflichtigen Allergengruppen steht in der Zutatenliste. Die vollständige Liste mit Erklärungen: Zutaten erklärt.

Was „kann Spuren enthalten“ bedeutet

Die Spezifikation nennt Senf und Milch als mögliche Spuren. Das heißt nicht, dass Senf oder Milch in der Wurst sind. Es heißt, dass im Betrieb, der die Wurst herstellt, auch Produkte mit Senf und Milch gemacht werden, und dass ein Übertrag über Maschinen oder Gewürzmischungen nicht ausgeschlossen werden kann. Für die meisten Menschen ist das belanglos. Für jemanden mit einer echten Senfallergie oder einer schweren Milcheiweißallergie ist es der Grund, die Wurst nicht zu essen. Wir schreiben es deshalb so deutlich.

Gluten

In der Wurst ist kein Getreide. Kein Weizen als Bindemittel, kein Paniermehl, kein Malz. Die Spezifikation nennt Gluten auch nicht als mögliche Spur. Trotzdem schreiben wir nicht „glutenfrei“ auf die Packung, weil dieser Begriff in der EU gesetzlich definiert ist (unter 20 Milligramm je Kilogramm) und eine Analyse voraussetzt, die wir für jede Charge belegen müssten. Was wir sagen können: kein Gluten als Zutat.

Beim Zubereiten: Die klassische Art wälzt die Wurst vor dem Braten in Weizenmehl. Wer glutenfrei isst, nimmt Reismehl, Maismehl oder Kartoffelstärke. Die Kruste wird etwas feiner, aber sie wird. Oder du lässt das Mehl weg und brätst nur in Butter, dann wird die Wurst braun, aber nicht knusprig.

Laktose

Milch steht nicht in den Zutaten, aber als mögliche Spur. Für Laktoseintoleranz ist das in aller Regel unerheblich: Spuren von Milcheiweiß enthalten praktisch keinen Milchzucker in einer Menge, die Beschwerden macht. Für eine Milcheiweißallergie gilt das nicht, siehe oben. Beim Braten kommt Butter dazu, und Butter enthält Laktose, wenn auch wenig. Wer streng laktosefrei isst, nimmt Butterschmalz oder laktosefreie Butter. Geschmacklich ist Butterschmalz sogar die bessere Wahl zum Braten, es verbrennt nicht so schnell.

Weißwurst mit Sauerkraut und Stampfkartoffeln auf dem Teller

Die Beilagen

  • Sauerkraut ist von Natur aus gluten- und laktosefrei, solange keine Mehlschwitze dran ist.
  • Stampfkartoffeln werden mit Milch und Butter gemacht; mit laktosefreier Milch oder Brühe geht es ohne.
  • Senf enthält Senf, logisch, und manche Sorten Weizenmehl. Etikett lesen.
  • Mohnklöße sind Weißbrot mit Milch, also beides. Es gibt sie glutenfrei mit entsprechendem Brot, laktosefrei mit Pflanzenmilch.

Warum wir nicht einfach „frei von“ schreiben

Weil es auf der Produktseite früher stand, „frei von Allergenen“, und weil es falsch war. Die Spezifikation sagt Spuren von Senf und Milch, also sagen wir das auch. Ein Satz, der sich gut liest und im Zweifel jemanden ins Krankenhaus bringt, ist kein guter Satz.

Noch Fragen?

Schreib uns an shop@weihnachtsbratwurst.com. Bei Allergiefragen antworten wir mit der Spezifikation, nicht mit einer Meinung.

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